Vertaalde gedichten
ÜBersetzte Gedichte


Gedichten van de Duitstalige Roemeens Joodse schrijfster Selma Meerbaum Eisinger (1924 - 1942)

Foto: Eva-Maria Kintzel van Stokkum

Träume

Es sind meine Nächte

durchflochten von Träumen,

die süß sind wie junger Wein.

Ich träume, es fallen die Blüten von Bäumen

und hüllen und decken mich ein.


Und alle diese Blüten,

sie werden zu Küssen,

die heiß sind wie roter Wein

und traurig wie Falter, die wissen: sie müssen

verlöschen im sterbenden Schein.

Es sind meine Nächte

durchflochten von Träumen,

die schwer sind wie müder Sand.

Ich träume, es fallen von sterbenden Bäumen

die Blätter in meine Hand.

Und alle diese Blätter,

sie werden zu Händen,

die zärteln wie rollender Sand

und müd sind wie Falter, die wissen: sie enden

noch eh' sie ein Sonnenstrahl fand.

Es sind meine Nächte

durchflochten von Träumen,

die blau sind wie Sehnsuchtsweh.

Ich träume, es fallen von allen Bäumen

Flocken von klingendem Schnee.

Und all diese Flocken

sie werden zu Tränen.

Ich weinte sie heiß und wirr -

begreif meine Träume, Geliebter, sie sehnen

sich alle nur ewig nach dir.











Dromen


Mijn nachten zijn

doorvlochten met dromen,

als jonge wijn zijn ze, zo zoet.

En in mijn dromen vallen bloesems uit bomen,

ze omhullen, bedekken me goed.

En al die bloesems
veranderen in kussen,
die heet zijn als rode wijn,
zo droevig als vlinders die uit zullen blussen
en in de schemering stervende zijn.

Mijn nachten zijn
doorvlochten met dromen,
die zwaar zijn als uitgeput zand.
In mijn dromen vallen uit stervende bomen
de bladeren recht in mijn hand.

En al die bladeren

veranderen in handen

die strelen als rollend zand

en moe zijn als vlinders die dadelijk stranden

nog voordat een lichtstraal hen vond.

Mijn nachten zijn

doorvlochten met dromen,

zo blauw als een smachtende schreeuw.

In mijn dromen vallen uit alle bomen

de vlokken van klinkende sneeuw.

En al deze vlokken

rollen over mijn wangen

als tranen van smart en ik ween -

bergrijp toch, mijn liefste, mijn dromen verlangen

voor eeuwig naar jou – jou alleen.



Vertaling © Eva-Maria Kintzel van Stokkum, 28 Oktober 2016

Foto: Eva-Maria Kintzel van Stokkum


Poem


Die Bäume sind von weichem Lichte übergossen,

im Winde zitternd glitzert jedes Blatt.

Der Himmel, seidig-blau und glatt,

ist wie ein Tropfen Tau vom Morgenwind vergossen.

Die Tannen sind in sanfte Röte eingeschlossen

und beugen sich vor seiner Majestät, dem Wind. Hinter den Pappeln blickt der Mond aufs Kind,

das ihm den Gruß schon zugelächelt hat.

Im Winde sind die Büsche wunderbar:

bald sind sie Silber und bald leuchtend grün

und bald wie Mondschein auf lichtblondem Haar

und dann, als würden sie aufs neue blühn.

Ich möchte leben. Schau, das Leben ist so bunt.

Es sind so viele schöne Bälle drin.

Und viele Lippen warten, lachen, glühn

und tuen ihre Freude kund.

Sieh nur die Straße, wie sie steigt:

so breit und hell, als warte sie auf mich.

Und ferne, irgendwo, da schluchzt und geigt

die Sehnsucht, die sich zieht durch mich und dich.

Der Wind rauscht rufend durch den Wald,

er sagt mir, dass das Leben singt.

Die Luft ist leise, zart und kalt,

die ferne Pappel winkt und winkt.

Ich möchte leben.

Ich möchte lachen und Lasten heben

und möchte kämpfen und lieben und hassen und möchte den Himmel mit Händen fassen

und möchte frei sein und atmen und schrein.

Ich will nicht sterben. Nein!

Nein.

Das Leben ist rot,

Das Leben ist mein.

Mein und dein.

Mein.

Warum brüllen die Kanonen?

Warum stirbt das Leben

für glitzernde Kronen?

Dort ist der Mond.

Er ist da.

Nah.

Ganz nah.

Ich muss warten.

Worauf?

Hauf um Hauf

sterben sie.

Stehn nie auf.

Nie und nie.

Ich will leben.

Bruder, du auch.

Atemhauch

geht von meinem und deinem Mund.

Das Leben ist bunt.

Du willst mich töten.

Weshalb?

Aus tausend Flöten

weint Wald.

Der Mond ist lichtes Silber im Blau.

Die Pappeln sind grau.

Und Wind braust mich an.

Die Straße ist hell.

Dann...

Sie kommen dann

und würgen mich.

Mich und dich

tot.

Das Leben ist rot,

braust und lacht.

Über Nacht

bin ich

tot.

Ein Schatten von einem Baum

geistert über den Mond.

Man sieht ihn kaum.

Ein Baum.

Ein

Baum.

Ein Leben

kann Schatten werfen

über den

Mond.

Ein

Leben.

Hauf um Hauf

sterben sie.

Stehn nie auf.

Nie

und

nie.


7.7.1941

Poëem

De bomen zijn met zacht licht overgoten
en trillend in de wind glimt ieder blad.
De lucht, zo zijdeblauw en glad,
is als een druppel dauw door ochtendwind vergoten.
Naaldbomen, door het zachte rood omsloten,
buigen voor zijne majesteit, de wind.
Van achter de abelen kijkt de maan naar ‘t kind,
dat groetend al naar hem geglimlacht had.
De struiken in de wind zijn wonderbaar:
dan weer van zilver, dan weer stralend groen,
dan weer als maneschijn op lichtblond haar
en dan - als wilden zij opnieuw gaan bloeien.
Ik wil leven. Kijk, het leven is zo bont.
Er zitten zo veel mooie feesten in.
En vele lippen wachten, lachen, gloeien
en doen daarmee hun blijdschap kond.
Kijk naar de weg, hoe die omhooggaat:
zo breed en licht, alsof hij op me wachten zou.
En in de verte een vioolklank van verlangen,
snikkend doortrekt hij mij en jou.
De wind ruist roepend door het woud,
vertelt mij dat het leven bruist.
De lucht is stil en teer en koud,
de verre peppel wuift en wuift.
Ik wil leven.
Wil lachen en mijn krachten geven
en ik wil vechten, liefhebben, haten en
met mijn handen de hemel aanraken
en ik wil vrij zijn, ademen, schreeuwen.
Ik wil niet sterven. Nee!
Neen.
Het leven is rood.
Het is mijn leven.
Mijn en dijn.
Mijn.
Wat suizen de granaten?
Sterft al het leven nu
voor glimmende dukaten?
Daar staat de maan.
Hij is er.
Vlakbij.
Heel vlakbij.
Ik moet wachten.
Waarop?
Bij bosjes
sterven zij.
Staan nooit op.
Nooit en nooit.
Ik wil leven.
Broeder, jij ook.
Levensadem
uit jouw en mijn mond.
Het leven is bont.
Jij wilt mij doden.
Waarom?
Uit duizend fluiten
huilt het woud.
De maan is helder zilver in het blauw.
De peppels grauw.
Wind ruist tegen me aan.
De weg is verlicht.
Dan…
Dan komen zij
en wurgen mij.
Jou en mij,
dood.
Het leven is rood,
bruist en lacht.
Op een nacht
ben ik
dood.
Een schaduw van een boom
spookt over de maan.
Het is haast niet te zien.
Eén boom.
Eén
boom.
Eén leven
kan schaduw werpen
op de
maan.
Eén
leven.
Bij bosjes
sterven zij.
Staan nooit op.
Nooit
en
nooit.


07-07-1941

Vertaling © Eva-Maria Kintzel van Stokkum, 2016

Gedichten van de Duitse romantische dichter Eduard Mörike (1804 -1875)

Foto: Eva-Maria Kintzel van Stokkum


Um Mitternacht


Gelassen stieg die Nacht ans Land,

Lehnt träumend an der Berge Wand,

Ihr Auge sieht die goldne Waage nun

Der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn;

Und kecker rauschen die Quellen hervor,

Sie singen der Mutter, der Nacht, ins Ohr

Vom Tage,

Vom heute gewesenen Tage.

Das uralt alte Schlummerlied,

Sie achtet’s nicht, sie ist es müd;

Ihr klingt des Himmels Bläue süßer noch,

Der flüchtgen Stunden gleichgeschwungnes Joch.

Doch immer behalten die Quellen das Wort,

Es singen die Wasser im Schlafe noch fort

Vom Tage,

Vom heute gewesenen Tage.


Ein Stündlein wohl vor Tag


Derweil ich schlafend lag,

Ein Stündlein wohl vor Tag,

Sang vor dem Fenster auf dem Baum

Ein Schwälblein mir, ich hört es kaum,

Ein Stündlein wohl vor Tag.

„Hör an, was ich dir sag!

Dein Schätzlein ich verklag:

Derweil ich dieses singen tu,

Herzt er ein Lieb in guter Ruh,

Ein Stündlein wohl vor Tag.“

O weh, nicht weiter sag!

O still, nicht hören mag!

Flieg ab, flieg ab von meinem Baum!

- Ach, Lieb und Treu ist wie ein Traum

Ein Stündlein wohl vor Tag!


Lebe wohl

Lebe wohl!" - Du fühlest nicht,

Was es heißt, dies Wort der Schmerzen;

Mit getrostem Angesicht

Sagtest du's und leichtem Herzen.

Lebe wohl! Ach! tausendmal

Hab' ich mir es vorgesprochen,

Und in nimmersatter Qual

Mir das Herz damit gebrochen!


Jedem das Seine


Aninka tanzte

Vor und im Grase

Die raschen Weisen,

Wie schön war sie!


Mit den gesenkten,

Bescheidnen Augen,

Das stille Mädchen -

Mich macht’ es toll!


Da sprang das Knöpfchen

ihr von der Jacke,

Ein goldnes Knöpfchen,

Ich fing es auf -


Und dachte Wunder

Was mir ’s bedeute,

Doch hämisch lächelt‘

Jegór dazu,


Als wollt er sagen:

Mein ist das Jäckchen,

Und was es decket,

Mein ist das Mädchen,

Und dein – der Knopf!


Der Feuerreiter


Sehet ihr am Fensterlein

Dort die rothe Mütze wieder?

Nicht geheuer muß es sein,

Denn er geht schon auf und nieder.

Und auf einmal welch Gewühle

Bei der Brücke, nach dem Feld!

Horch! Das Feuerglöcklein gellt:

Hinter’m Berg,

Hinter’m Berg

Brennt es in der Mühle!


Schaut! da sprengt er wüthend schier

Durch das Thor, der Feuerreiter,

Auf dem rippendürren Thier,

Als auf einer Feuerleiter!

Querfeldein! Durch Qualm und Schwüle

Rennt er schon, und ist am Ort!

Drüben schallt es fort und fort:

Hinter’m Berg,

Hinter’m Berg

Brennt es in der Mühle!


Der so oft den rothen Hahn

Meilenweit von fern gerochen,

Mit des heil’gen Kreuzes Spahn

Freventlich die Gluth besprochen —

Weh! dir grinst vom Dachgestühle

Dort der Feind im Höllenschein.

Gnade Gott der Seele dein!

Hinter’m Berg,

Hinter’m Berg

Rast er in der Mühle!


Keine Stunde hielt es an,

Bis die Mühle borst in Trümmer;

Doch den kecken Reitersmann

Sah man von der Stunde nimmer.

Volk und Wagen im Gewühle

Kehren heim von all’ dem Graus;

Auch das Glöcklein klinget aus:

Hinter’m Berg,

Hinter’m Berg

Brennt’s!

Nach der Zeit ein Müller fand

Ein Gerippe sammt der Mützen

Aufrecht an der Kellerwand

Auf der beinern’ Mähre sitzen:

Feuerreiter, wie so kühle

Reitest du in deinem Grab!

Husch! da fällt’s in Asche ab.

Ruhe wohl,

Ruhe wohl

Drunten in der Mühle!


Nimmersatte Liebe

So ist die Lieb! So ist die Lieb!

Mit Küssen nicht zu stillen:

Wer ist der Tor und will ein Sieb

Mit eitel Wasser füllen?

Und schöpfst du an die tausend Jahr,

Und küssest ewig, ewig gar,

Du tust ihr nie zu Willen.


Die Lieb, die Lieb hat alle Stund

Neu wunderlich Gelüsten;

Wir bissen uns die Lippen wund,

Da wir uns heute küßten.

Das Mädchen hielt in guter Ruh,

Wie's Lämmlein unterm Messer;

Ihr Auge bat: nur immer zu,

Je weher, desto besser!


So ist die Lieb, und war auch so,

Wie lang es Liebe gibt,

Und anders war Herr Salomo,

Der Weise, nicht verliebt.


Er ist's


Frühling lässt sein blaues Band

Wieder flattern durch die Lüfte;

Süsse, wohlbekannte Düfte

Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,

Wollen balde kommen.

Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Frühling, ja du bist's!

Dich hab' ich vernommen!






Om middernacht

Vredig ging de nacht aan wal,

Kijkt dromend over berg en dal,

Haar oog ziet nu de weegschaal van goud,

Die de tijd kalm in gelijke schalen houdt;

En kwieker ruisen de bronnen nog door,

Ze zingen hun moeder, de nacht, in het oor.

Van de dag,

Van de heden verstreken dag.

Het oeroud oude sluimerlied,

Zij is het moe, zij hoort het niet,

Ze is van het hemelse blauw verrukt,

Het van vluchtige uren gelijkzijdige juk.

Toch blijven de bronnen aan het woord,

Hun wateren zingen in de slaap nog voort

Van de dag,

Van de heden verstreken dag.

Een uurtje voor de dag


Toen ik te slapen lag,

een uurtje voor de dag,

Zong voor het venster, op de boom

een zwaluw, net als in een droom,

een uurtje voor de dag:

"Luister naar dit beklag:

Jouw schat, zoals ik zag,

terwijl ik voor jou zing dit wijsje,

liefkoost hij al een ander meisje,

een uurtje voor de dag."

O wee, spaar toch mijn oren!

O stil, ik wil niets horen!

Vlieg op, vlieg op, verlaat mijn boom!

Ach, liefd' en trouw zijn als een droom

een uurtje voor de dag.


Vaarwel


Vaarwel! – Jij voelt niet

Wat het is, dit woord van smart;

Kalm en vrij van elk verdriet

Sprak jij het uit met een licht hart.


Vaarwel! – Ach! Duizend keer

Heel zacht heb ik het uitgesproken,

En met dit nooit te stillen zeer

Heb ik mijn eigen hart gebroken!

Ieder het zijne


Aninka danste

Voor ons in het gras
Op vlotte wijsjes.
Hoe mooi ze was!

Met neergeslagen,
Bescheiden ogen
Het stille meisje -
Mij maakt ze dol!

Toen sprong er een knoopje
Van haar jasje,
Een gouden knoopje,
Ik ving het op -

En ik dacht wonder
Wat het betekent,
Vals echter grijnsde
Jegor erom,

Alsof hij zou zeggen:

Van mij is ‘t jasje

en wat het bedekt,

Van mij is ‘t meisje,

Van jou - de knoop!


De vuurruiter

Zien jullie door de glazen ruiten

Daar die rode puntmuts weer?

Er is iets aan de hand daar buiten

Want hij loopt al op en neer.

En iedereen gaat samenscholen

Bij de brug, achter het veld!

Hoor! De kleine brandklok schelt:

Achter de berg,

Achter de berg

Brandt de oude molen!

Kijk! Wat lijkt hij woedend hier,

Vuurruiter die de stad verlaat,

Op een uitgemergeld dier

Alsof hij op een brandtrap staat!

Dwars door de rook op hete zolen

Rent hij al en is ter plekke!

Daarginds schreeuwen ze als gekken:

“Achter de berg,

Achter de berg

Brandt de oude molen!”

Die zo vaak de rode haan

Mijlenver al heeft geroken,

Van het heilig kruis een spaan

Als lucifer heeft afgebroken -

Wee! Op zolder grijnst verscholen

De vijand in het vagevuur.

God helpe jouw ziel in ‘t laatste uur!

Achter de berg,

Achter de berg,

Raast hij in de molen!

Nog geen uur, het ging heel ras

Tot de molen was verdwenen,

De wilde ruiter echter was

Sinds dit uur niet meer verschenen.

Volk en wagen in ’t gedrang

Kwamen thuis van deze schrik,

De brandklok geeft een laatste tik:

Achter de berg,

Achter de berg,

Brand!

Een molenaar vond na het vuur

Een lijk met muts, als kolen zwart

Rechtop tegen de keldermuur

Zittend op een mager paard:

Vuurruiter, koud en verscholen

Rijd jij nog steeds in je graf!

Zoef! Hij valt als as eraf.

Rust zacht,

Rust zacht

Beneden in de molen!


Onstilbare liefde


Zo is de liefde! Zo is de liefde

Met kussen niet te stillen:

Wie is die gekke die een zeef

Met water slechts wil vullen?

Al schep je nog wel duizend jaar

En kus je eeuwig, eeuwig maar,

Je bent haar nooit ter wille.


De liefde, de liefde kent het geluk

Van nieuwe, wondere lusten,

We beten onze lippen stuk

Toen wij elkaar net kusten.

Het meisje stond in kalme rust

Als een lammetje onder het mes,

Haar oog smeekt mij: ga door! Je kust

Hoe pijnlijker hoe beter!


Zo is de liefde, en was ook zo,

Al sinds er liefde is.

En anders heeft de heer Salomo,

Die wijze, niet bemind.


Hij is het


Lente laat zijn blauwe lint

Vrolijk zwieren door de luchten;

Zoete, welbekende zuchten

van belofte in de wind.

Viooltjes, al verwacht,

Liggen nog te dromen.

Stil, ik hoor en harp, heel zacht!

Lente, ja, jij ben ‘t!

Jij bent dus gekomen!


Vertaling van deze 7 gedichten: © Eva-Maria Kintzel van Stokkum

Gedicht van de Duitse romantische dichter Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Foto: Eva-Maria Kintzel van Stokkum

Maannacht


Het scheen als had de hemel

De aarde zo teer gekust

Dat zij in de bloesemschemer

Van hem nu dromen moest.

Wind streelde de gewassen,

De aren wuifden zacht,

Er ruisten alle bossen,

Vol sterren was de nacht.

En ook mijn ziel, zij spreidde

heel wijd haar vleugels uit,

vloog over stille weiden,

als zijnde bijna thuis.

Vertaling © Eva-Maria Kintzel van Stokkum, 18 mei 2018 en 24 april 2022


Mondnacht


Es war, als hätt’ der Himmel

Die Erde still geküßt,

Daß sie im Blütenschimmer

Von ihm nun träumen müßt'.

Die Luft ging durch die Felder,

Die Ähren wogten sacht,

Es rauschten leis’ die Wälder,

So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte

Weit ihre Flügel aus,

Flog durch die stillen Lande,

Als flöge sie nach Haus.





Gedichte des niederländischen Dichters Carel Steven Adama van Scheltema (1877-1924)

Voorbij

Er ging iets moois voorbij,
Zoo aan mijn hoofd voorbij,
Vlak langs mijn hart voorbij -
Ik wist niet wat.

Ik dee mijn venster dicht,
En bei mijn oogen dicht,
En al mijn vingers dicht -
Of ik het had.

Ik keek mijn venster uit,
Zag naar de verte uit,
Hoog naar de hemel uit -
Of het daar stond.

Ik liep naar buiten toe,
Heel naar de verte toe,
Zoo naar de hemel toe -
Of ik het vond.

Daar bij de wei daar zong,
Daar door de boomen zong,
Hoog in de hemel zong -
De lente een lied.

Ik zag een kindje gaan,
En nog een beestje gaan,
En nog een meiske gaan -
Dat was het niet.

'k Zocht bij de rozenboom,
Onder de pereboom,
Onder de appelboom -
Ik zag er niets.

Toen ben ik heengegaan,
Ben ik maar weggegaan,
Ben ik naar huis gegaan -
Zoo zonder iets.

Ik nam mijn eigen hart,
Keek in mijn groote hart,
Diep in mijn leege hart -
Of het daar lag.

Tot de dag henen was,
Totdat het avond was,
Tot het zoo donker was -
Dat ik niets zag.

Toen, in de schemering,
Dacht 'k in de schemering,
Dat in de schemering -
Iemand mij riep - -

Toen heb ik zacht geschreid,
Heb ik heel stil geschreid,
Heb ik zoo lang geschreid -
Totdat ik sliep.



Weemoed

Wat is 't nog dat mijn hart behoeft?
Wat is dit wonderlijk verdriet -
Ik voel mij doof en diep bedroefd,
En zit en zie - en weet het niet.

Wat is het dat mij zwijgen doet,
Hoe is mijn gansche lichaam stom -
Is 't leven slecht - is 't leven goed -
Of niet - of wel - waarom - waarom?

Wat is 't dat 'k weet - en wat of wie
Dat ik verloor of dat ik won -
Ik weet het niet, en zit en zie - -
En in mijn handen ligt de zon.


Vrede


Vrede spreid gij uw zachte vleugels

Over de donkere aarde heen -

Over de moeden en de gewonden,

Over de duizenden, die verzwonden,

Over al de snikkende monden,

Die verbleekt zijn van geween!

Vrede daal gij uit de lichte sferen,

Waarheen gij vluchtet voor deze wereldsmart,

Daal over hen, die u hebben verraden,

En over de dwazen, die op u smaadden,

En over de blinden, die om u baden,

Daal - daal gij weder in ons hart!

Opdat uw liefde daar weder wone,

Opdat uw liefde ons weer genas -

Liefde bove' onze ijdele wenschen,

Liefde over alle ijdele grenzen,

Liefde alleen, van mensch tot menschen,

Die eindelijk leerden wat liefde was!




Holland

Wat zijt gij klein Holland
Met al uw velden en vlakke wegen,
Met uw rampzalige aardappellanden,
En uw vreeslijk droefgeestigen regen,
En uw lage goedaardige stranden - -
Maar groot toch is de zee Holland,
Waaraan gij langzaam zijt verschenen,
Waaruit ge als een schelp zijt geboren,
Die zingt door uw heele land henen,
Dat elk in zijn ziel haar kan hooren!


Doch wat zijt gij klein Holland
Met uw simpele wilgeboomen,
Met al uw kleine kabblende plassen,
En die paar platte gemaklijke stroomen,
En uw bloemen en tamme gewassen - -
Maar groot toch is uw hemel Holland
Met zijne matelooze klaarten,
Met al zijn oneindige kleuren,
En die verandrende wolkengevaarten,
Waarmee groote dingen gebeuren!


Doch wat zijt gij klein Holland
Met uw verlegen zwijgende menschen,
En al uw langzame stille levens,
En al uw vele denkbeeldige grenzen,
En o! met nergens ooit iets verhevens - -
Maar groot toch is uw volk Holland,
Verwant aan uw heerlijk verleden,
Dat tusschen uw heemle' en zeeën bleef groeien,
En tusschen die wisselende eeuwigheden
Zich bereidt om opnieuw te gaan bloeien!


Nachtbloemen

De lage zon goot langs de heuvelkammen

Haar goud, als was een vat vol wijn gebroken,

De doffers koerden, in hun nest gedoken,

De koekoek antwoordde van verre stammen.


De avondbloemen hadde' heur kroon ontloken,

Vol zoete geuren om haar kelk, de stramme

Oude dennen droegen nog roode vlammen, -

Het was een avond vol van wondre sproken.

Zoo golve' in de' avond van een wereld geuren

Van vreemde bloemen, in één nacht verbloeid,

En zwarte stammen dragen gouden kleuren,

Totdat hun vragende armen zijn vergloeid.

De avond sterft, die 't morgen dagen doet,

Ik weet niet of ik lache' of schreien moet.


Meiregen

Meiregen maakt dat ik grooter word - grooter word,

Stroom aan mijn lijf, aan mijn hoofd!

Dat 'k als een boom uit de bosschen groei en

Niet als het gras aan den grond -

Dat 'k als een boom uit de bosschen groei en

De wereld kan zien in het rond!


Meiregen maak dat ik sterker word - sterker word,

Stroom aan mijn lijf, aan mijn hart!

Dat 'k als een boom in het leven sta en

Niet als een twijg op het veld -

Dat 'k als een boom in het leven sta en

Vast bij der wereld geweld!


Meiregen maak dat ik wijzer word - wijzer word,

Stroom aan mijn lijf, aan mijn ziel!

Dat 'k als een boom in den hemel groei en

Niet als een bloem in de wei -

Dat 'k als een boom in den hemel groei en -

Boven des levens getij!






Foto: Eva-Maria Kintzel van Stokkum

Vorbei


Was Schönes ging vorbei,

An meinem Kopf vorbei,

Am Herzen dicht vorbei -

Ich wusst' nicht, was.


Ich macht' mein Fenster zu,

Und beide Augen zu,

Und meine Finger zu -

Dass ich es fass.


Ich sah zum Fenster raus,

Sah in die Weite raus,

Hoch in den Himmel raus -

Ob es da stand.


Ich lief zum Haus hinaus,

Ich lief ganz weit hinaus,

Zum Himmel ganz hinaus -

Ob ich es fand.


Dort bei der Weide sang,

Dort durch die Bäume sang,

Droben im Himmel sang -

Lenz ein Gedicht.


Ich sah ein Kindlein gehen,

Und noch ein Tierlein gehen,

Und noch ein Mädchen gehen -

Das war es nicht.


Ich sucht' beim Rosenbaum,

Und unterm Birnbaum,

Und unterm Apfelbaum -

Ich sah da nichts.


Da bin ich fortgegangen,

Bin einfach weggegangen,

Bin doch nach Haus gegangen -

Und hatte nichts.


Ich nahm mein eignes Herz,

Sah in mein großes Herz,

Tief in mein leeres Herz -

Ob es da lag.


Bis der Tag müde war,

Bis dass es Abend war,

Bis es so finster war -

Dass ich nichts sah.


Da, in der Dämmerung,

Dacht' ich in der Dämmerung,

Dass in der Dämmerung -

Jemand mich rief - -;


Da hab ich leis' geweint,

Hab ich ganz still geweint,

Hab ich so lang geweint –

Bis dass ich schlief.


Übersetzung: © Eva-Maria Kintzel van Stokkum, 12. Januar 2010



Wehmut


Was ist's, was verlangt so sehr mein Herz?
Was ist diese tiefe Trauer immer -
Ich fühle Taubheit und großen Schmerz –
Und sitze und sehe – und weiß es nimmer.

Was ist's, das mir die Sprache verschlägt,

Wie ist mein ganzer Körper stumm –

Ist das Leben gut – ist das Leben schlecht –

Oder nicht – oder doch – warum – warum?

Was ist's, dass ich weiß – und was oder wen,

Ich verloren habe oder gewonnen –

Ich weiß es nicht und sitze und sehe - -

Und in meinen Händen liegt die Sonne.


Übersetzung: © Eva-Maria Kintzel van Stokkum, Februar 2016


Frieden


Frieden, breite deine sanften Flügel

über unsre dunkele Erde aus -

über Erschöpfte und Verwundete,

über tausende Verschwundene,

über Schluchzende und Geschundene

die erblasst sind vor all diesem Graus!

Frieden, senk dich herab aus den Sphären,

in die du dich flüchtetest in deinem Schmerz,

Senk dich auf die, die dich haben verraten,

Verirrte, die dich mit Füßen traten,

und auf die Blinden, die um dich baten,

Versenke dich wieder in unser Herz!


Damit deine Liebe wieder dort wohnt,

damit deine Liebe uns wieder genest -

Liebe steht über dem eigenen Glänzen,

Liebe geht über die eitlen Grenzen,

Liebe allein, von Mensch zu Menschen,

die so endlich lernen, was Liebe ist.


© Eva-Maria Kintzel van Stokkum, 25 april 2022



Holland


Wie klein du bist, Holland,

Mit deinen Feldern und flachen Wegen

Mit deinem öden Kartoffelland

Und dem furchtbar trübseligen Regen,

Und deinem tiefen, gutmütigen Strand - -

Aber wie groß ist doch das Meer, Holland,

Aus dem du langsam zum Vorschein kamst,

Wie eine Muschel geboren,

Wonach du singend das Land einnahmst,

In jedermanns Seele zu hören!


Doch wie klein du bist, Holland,

Mit deinen simplen Weidenbäumen,

Mit deinen plätschernden Bächen

Und den paar flachen gemächlichen Strömen,

deinen Blumen und braven Gewächsen - -

Aber wie groß ist doch dein Himmel, Holland,

Mit seiner maßlosen Helligkeit,

Mit seinem unendlichen Kolorit,

Der wolkenverändernden Schnelligkeit,

Wo so oft ganz Großes geschieht!


Doch wie klein bist, Holland,

Mit deinen verlegen schweigenden Menschen,

Wo man so still und langsam lebt

Zwischen all den fiktiven Grenzen.

Und oh! Wo sich nirgendwo etwas erhebt - -

Aber wie groß ist doch dein Volk, Holland,

Spross einer stolzen Vergangenheit,

Die zwischen Himmel und Meer konnt‘ gedeihen,

Und sich zwischen wechselnder Ewigkeit

Bereitmacht zum Wiedererblühen!


© Vertaling: Eva-Maria Kintzel van Stokkum, april 2022


Nachtblumen

Das Abendrot gießt übern Hügelkamm

Sein Gold, als wäre ihm ein Fass mit Wein zerbrochen,

Die Tauben gurren, schon im Nest verkrochen,

Der Kuckuck antwortet vom fernen Stamm.

Nachtblumen haben ihre Kronen aufgestellt,

Voll süßer Düfte rings um ihren Kelch, auf strammen

Alten Tannen wogen rote Flammen, -

Der Abend gleicht dem einer Zauberwelt.


So überströmt den Abend ein besonderer Hauch

Von Blumen, die nach einer Nacht verblühen,

Und schwarze Stämme, ganz in Gold getaucht,

heben verlangend ihre Arme und verglühen.


Der Abend stirbt, das Morgenlicht will scheinen,

Ich weiß nicht: Soll ich nun lachen oder weinen?


Übersetzung:
© Eva-Maria Kintzel van Stokkum, April 2022


Mairegen


Mairegen, mach, dass ich größer werd – größer werd,

Begieß meinen Leib, meinen Kopf!

Dass ich wie ein Baum im Wald wachsen kann und

Nicht wie das Gras im Grunde –

Dass ich wie ein Baum im Wald wachsen kann und

Schauen kann – weit in die Runde!


Mairegen, mach, dass ich stärker werd – stärker werd,

Begieß meinen Leib und mein Herz!

Dass ich wie ein Baum im Leben steh und

Nicht wie ein Zweiglein im Feld –

Dass ich wie ein Baum im Leben steh und

Stark in den Stürmen der Welt!


Mairegen, mach, dass ich weiser werd – weiser werd,

Begieß meinen Leib, meine Seele!

Dass ich wie ein Baum in den Himmel wachse und

Nicht wie die Blumen der Weiden –

Dass ich wie ein Baum in den Himmel wachse und –

Trotze des Lebens Gezeiten!

Übersetzung © Eva-Maria Kintzel van Stokkum, 12.Mai 2019
Schilderij:
A.M. Broeckman 1874–1946, C.S. Adama van Scheltema

Gedicht van de Duitse dichter Erich Mühsam (1878-1934)

Vincent van Gogh: Landschap met sneeuw (1888)

Wollte nicht der Frühling kommen?

Wollte nicht der Frühling kommen?
War nicht schon die weiße Decke
von dem Rasenplatz genommen
gegenüber an der Ecke?
Nebenan die schwarze Linde
ließ sogar schon (sollt ich denken)
von besonntem Märzenwinde
kleine, grüne Knospen schwenken.
In die Herzen kam ein Hoffen,
in die Augen kam ein Flüstern –
und man ließ den Mantel offen,
und man blähte weit die Nüstern …

Ja, es waren schöne Tage.
Doch sie haben uns betrogen.
Frost und Sturm und Schnupfenplage
sind schon wieder eingezogen.
Zugeknöpft bis an den Kiefer
flieht der Mensch die Gottesfluren,
wo ein gelblichweißer, tiefer
Schnee versteckt die Frühlingsspuren.
Sturmwind pfeift um nackte Zweige,
und der Rasenplatz ist schlammig.
In mein Los ergeben neige
ich das Auge. Gottverdammich!






















Zou de lente niet al komen?


Zou de lente dan niet komen?

Was niet al het witte doek

van de grasmat afgenomen

tegenover op de hoek?

Vlak hiernaast, de zomerlinde

zag ik (of dat moest ik denken)

in de warme maartse winden

met haar groene knoppen wenken.

Hoop was in het hart geslopen,

stond te lezen in ’t gezicht --

en men droeg de mantel open,

en de neuzen wijdden zich …


Ja, dat waren mooie dagen.

Maar ze hebben ons bedrogen.

Vorst, storm en verkoudheidsplagen

hebben ons weer aangevlogen.

Dichtgeknoopt tot aan de kaak

ontvlucht de mens Gods akkervoren,

waar een gelig witte laag

sneeuw verbergt de lentesporen.

Stormwind raast door kale twijgen,

en de grasmat is een smurrie.

Maar mijn lot aanvaardend kijken

droef mijn ogen. Gatverderrie!


Vertaling
© Eva-Maria Kintzel van Stokkum, 2019

Lied van Hanns Eisler - tekst van Berthold Brecht

An den kleinen Radioapparat

Du kleiner Kasten, den ich flüchtend trug,

dass meine Lampen mir auch nicht zerbrächen,

besorgt vom Haus zum Schiff, vom Schiff zum Zug,

dass meine Feinde weiter zu mir sprächen,

an meinem Lager und zu meiner Pein,

der letzten nachts, der ersten in der Früh,

von ihren Siegen und von meiner Müh:

Versprich mir, nicht auf einmal stumm zu sein!


Aan het kleine radiotoestel

Jij, kleine kast die ik al vluchtend droeg,

zodat de lampjes maar niet zouden breken,

bezorgd van huis naar schip, van schip naar trein,

zodat mijn vijanden nog zouden spreken

tot mij in bed en tot mijn grote pijn,

als laatsten ‘s nachts, als eersten in de morgen,

over hun zegepraal, de reden voor mijn zorgen,

beloof me dat je niet in één keer stom zult zijn!


Gedicht uit 1943
Vertaling © Eva-Maria Kintzel van Stokkum, 2022

Gedicht van de Duitse Dichter Erich Kästner (1899-1974)

September

Das ist ein Abschied mit Standarten
aus Pflaumenblau und Apfelgrün.
Goldlack und Astern flaggt der Garten,
und tausend Königskerzen glühn.

Das ist ein Abschied mit Posaunen,
mit Erntedank und Bauernball.
Kuhglockenläutend ziehn die braunen
und bunten Herden in den Stall.

Das ist ein Abschied mit Gerüchen
aus einer fast vergessenen Welt.
Mus und Gelee kocht in den Küchen.
Kartoffelfeuer qualmt im Feld.

Das ist ein Abschied mit Getümmel,
mit Huhn am Spieß und Bier im Krug.
Luftschaukeln möchten in den Himmel.
Doch sind sie wohl nicht fromm genug.

Die Stare gehen auf die Reise.
Altweibersommer weht im Wind.
Das ist ein Abschied laut und leise.
Die Karussells drehn sich im Kreise.
Und was vorüber schien, beginnt.


Pieter Bruegel, De Boerenbruiloft (1568)


September


Dit is een afscheid met banieren

van pruimenblauw en appelgroen.

Goudsbloem en aster zijn aan ’t vieren

en duizend koningskaarsen bloeien.


Dit is een afscheid met bazuinen,

met oogstfeest en met boerenbal.

Koeklokken luidend trekken bruine

en bonte kuddes naar hun stal.


Dit is een afscheid vol van geuren

uit een al haast vergeten wereld.

Moes en gelei staan in de keuken.

Aardappelvuur walmt op het veld.


Dit is een afscheid met gewemel,

kip aan het spit, bier in de kroeg.

Luchtschommels snakken naar de hemel.

Maar ze zijn vast niet vroom genoeg.


Spreeuwen vliegen door de nacht.

Nazomer mengt zich in de wind.

Dit is een afscheid, luid en zacht.

Draaimolens cirkelen gezwind.

En wat vervlogen leek, begint.



© Vertaling: Eva-Maria Kintzel van Stokkum, 2019

Gedicht van de Duitse dichter Wolfgang Borchert (1921-1947)

Foto: Eva-Maria Kintzel van Stokkum

Versuch es


Stell dich mitten in den Regen,

glaub an seinen Tropfensegen

spinn dich in das Rauschen ein

und versuche gut zu sein!


Stell dich mitten in den Wind,

glaub an ihn und sei ein Kind –

laß den Sturm in dich hinein

und versuche gut zu sein.


Stell dich mitten in das Feuer,

liebe dieses Ungeheuer

in des Herzens rotem Wein –

und versuche gut zu sein.


Probeer het

Ga staan – midden in de regen,

geloof eens in zijn druppelzegen,

laat hem jouw omhulling zijn

en probeer steeds goed te zijn!


Ga staan – midden in de wind,

geloof in hem en voel je kind –

voel de storm en vind hem fijn

en probeer steeds goed te zijn!


Ga staan – midden in het vuur,

heb het lief, dit wilde dier

in jouw hart van rode wijn –

en probeer steeds goed te zijn!



© Vertaling: Eva-Maria Kintzel van Stokkum, september 2019


Abendlied

Warum, ach sag, warum

geht nun die Sonne fort?

Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,

das kommt wohl von der dunklen Nacht,

da geht die Sonne fort.

Warum, ach sag, warum

wird unsere Stadt so still?

Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,

das kommt wohl von der dunklen Nacht,

weil sie dann schlafen will.

Warum, ach sag, warum

brennt die Laterne so?

Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,

das kommt wohl von der dunklen Nacht,

da brennt sie lichterloh!

Warum, ach sag, warum

gehn manche Hand in Hand?

Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,

das kommt wohl von der dunklen Nacht,

da geht man Hand in Hand.

Warum, ach sag, warum

ist unser Herz so klein?

Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,

das kommt wohl von der dunklen Nacht,

da sind wir ganz allein.





Schilderij: © Eva-Maria Kintzel van Stokkum,
"Samen in oma's trui", acryl op canvas 2019


Avondlied


Waarom, ach zeg, waarom

gaat nu de zon toch onder?

Slaap nu, mijn kind, en droom maar zacht,

dat komt vast door de donkere nacht,

dan gaat de zon dus onder.

Waarom, ach zeg, waarom

wordt onze stad zo stil?

Slaap nu, mijn kind, en droom maar zacht,

dat komt vast door de donkere nacht,

dat zij nu slapen wil.


Waarom, ach zeg, waarom

brandt de lantaarn zo ?

Slaap nu, mijn kind, en droom maar zacht,

dat komt vast door de donkere nacht,

dan brandt zij net als stro.


Waarom, ach zeg, waarom

gaat men soms hand in hand?

Slaap nu, mijn kind, en droom maar zacht,

dat komt vast door de donkere nacht,

dan gaat men hand in hand.

Waarom, ach zeg, waarom

is toch ons hart zo klein?

Slaap nu, mijn kind, en droom maar zacht,

dat komt vast door de donkere nacht,

dat we dan eenzaam zijn.


© Vertaling: Eva-Maria Kintzel van Stokkum, september 2019

Gedicht des niederländischen Dichters, Schriftstellers und Sängers Willem Wilmink (1936 – 2003)

Foto: Razzia auf dem Jonas Daniël Meijerplein, Amsterdam

Een foto


Van die razzia zijn foto’s:

Jonas Daniël Meijerplein,

waar de Duitse militairen

joden aan het treiteren zijn.


Een bange man met keurige schoenen,

lange jas en vlinderdas,

wordt over het plein gedreven

of het naar een veemarkt was.

Drie Duitse soldaten staan er

met een spottend lachje bij

en daar kijkt een vierde Duitser,

misschien toch beschaamd, opzij.

Stel je voor, je zag die foto

van de man met vlinderdas

en je zou opeens ontdekken

dat het je eigen vader was.

Soms moet ik er ook aan denken

hoe ’t die andere zoon vergaat,

die ontdekte: kijk, mijn vader

is die lachende soldaat.


Ein Foto


Von der Razzia gibt es Fotos:

Auf dem Amsterdamer Platz,

stehn Soldaten von der Wehrmacht

mitten in der Juden-Hatz.


Banger Mann mit feinen Schuhen,

langem Mantel, Hemd und Fliege,

wird über den Platz getrieben,

als ob es zum Viehmarkt ginge.


Drei deutsche Soldaten gehen

lachend, spottend hinterher

und dort schaut ein vierter Deutscher

weg, als wenn’s ihm peinlich wär.


Stell dir vor, du siehst das Foto

von dem Herrn mit Fliege an

und du denkst plötzlich mit Schrecken:

Mein eigner Vater ist der Mann!


Manchmal muss ich auch dran denken

wie’s dem andern Sohn wohl geht,

der beim Lachenden entdeckte:

Es ist mein Vater, der da steht.



Übersetzung © Eva-Maria Kintzel van Stokkum, 3. Mai 2022